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Die Webseite über Greifspielzeuge und Motorikspielzeuge.

Informieren Sie sich hier, wie sie die Entwicklung Ihres Babys und Kleinkindes mit dem richtigen Spielzeug gezielt fördern. Eine ausgeprägte Motorik sorgt für ein gesundes Gehirn und spätere Intelligenz. Unterstützen Sie mit dem richtigen Spielzeug Ihr Baby in den ersten Lebensjahren.

  • Hilfreiche Tipps für eine gesunde Entwicklung Ihres Babys
  • Informationen zu den verschiedenen Arten von Motorikspielzeugen
  • Ausführliche Test und Reviews mit Bewertung
  • Preisvergleiche und Geschenkefinder

Hier finden Mütter und Väter alle Informationen.


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Der Griff nach den Sternen

Was unterscheidet den Menschen von den meisten Tieren? Der Daumen!

Dank des Daumens können wir richtig Greifen und handwerkliche Höchstleistungen verbringen. Die menschliche Hand ist das ultimative Werkzeug und hat uns als Ergebnis einer Millionen Jahre andauernden Geschichte an die Spitze der Evolution geführt. Erst die Fähigkeit, längere Zeit aufrecht zu stehen, brachte den entscheidenden Evolutionsvorteil. Durch den aufrechten Gang wurden die Hände nicht mehr zur Fortbewegung benötigt. Die Hände waren frei und konnten als Werkzeuge verwendet werden. So wurde die Hand zum wichtigsten Partner des immer intelligenter werdenden Gehirns.

Von Geburt an sind die Hände und Finger verantwortlich, wenn es darum geht, die Umwelt wahrzunehmen. Mit seinen Händen erfährt ein Baby, wie sich seine Welt anfühlt.


Baby greift nach MutterhandDer Griff an Mamas Finger ist eine der ersten Bewegungen, die ein Neugeborenes macht. Dieser angeborene Reflex stellt die erste physische Verbindung zwischen dem Baby und seiner Umwelt dar. Auch später lernen unsere Kleinsten so wortwörtlich ihre Welt zu begreifen. Nur wer greifen kann, der schafft den Sprung in die Welt des Spielens. Ohne Greifen wäre essen, schreiben oder malen gar nicht möglich. Mit den Händen lernt es die Welt zu gestalten. Denn die Hand ist frei beweglich. Und klar, dass wir das von Anfang an trainieren.

Alle Eltern können es bestätigen: Schon Säuglinge schaffen es mit erstaunlicher Kraft einen hingehaltenen Finger zu greifen. Die Handflächen sorgen für einen festen Griff. Der Name Fingerspitzengefühl deutet es an: In den Fingerspitzen konzentriert sich ein intensives Nervengeflecht, das über Wärme, Kälte und Verletzungen informiert. Unterschiedliche Rezeptoren registrieren Berührung, Dehnung, Vibration und Druck. Erst dieses komplexe Zusammenspiel aus Beweglichkeit, Motorik und Wahrnehmung machen die Hand zum besten Werkzeug der Welt.


Begreifen und Verstehen

Spielendes Baby IIIWer seine Hände richtig gebrauchen kann, kommt gut durch die Welt. Nicht umsonst heißt es auch beim Thema lernen – BE-GREIFEN – im Sinne von Verstehen und danach handeln. Um zu erfassen muss man anfassen. Schon im Krabbelalter greifen die Kleinen nach allem, was interessant ist. Sie nutzen eine der Besonderheiten der menschlichen Hand: Den gegenüberliegenden Daumen, der es erlaubt, Dinge mit nur einer Hand fest in den Griff zu nehmen. Kinder verstehen die Welt also durch Greifen. Auch wenn der erste Greifreflex von Geburt an da ist, der richtige Umgang damit muss erlernt werden. Die Koordination der Hände trainiert auch das Auge. In den ersten sechs Monaten ist die Hand-Augen-Koordination noch nicht ausgebildet. Greifen und Sehen werden noch getrennt wahrgenommen. Die Fähigkeit, die Bewegung der Hände mit der Wahrnehmung der Augen zu koordinieren, erfolgt durch Erfahrungen. Diese muss das Baby machen. Deshalb sind Greif- und Motorikspielzeuge auch so wichtig, da ihr Kind damit spielerisch alle motorischen Sinne trainiert und sie zu einer gesunden Entwicklung des Gehirnes beitragen.


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Was bringt die Frühförderung bei Kindern?

Die Frühförderung von Feinmotorik, Form- und Farberkennung, Augen-Hand-Koordination und Haptik sollte ein großes Anliegen von allen Eltern sein. Gerade in den ersten Lebensjahren legt man die Grundsteine für den späteren Erfolg. Ein Großteil der Synapsen im Gehirn werden in diesem Zeitraum gebildet. Diese sind der spätere Garant für Wissen und Intelligenz. Je mehr das Baby in den ersten Jahren gefördert und angeregt wird, umso schlauer werden diese später. Neurologen bestätigen dies schon seit langem. Zweisprachig aufwachsende Kinder lernen später leichter – jedenfalls, wenn es um Sprachstrukturen geht. Schon mit einem Jahr können sie mehrere Sprachmuster zugleich erkennen. Kinder, die mit Musik aufwachsen, lernen schneller laufen, können früher sprechen und lösen später in der Schule fehlerfreier mathematische Gleichungen. Sobald Baby greifen können, können Eltern einfache Instrumente wie Rasseln und Trommeln ins Spiel einbeziehen

Schon 30 Minuten von Mozarts „Kleine Nachtmusik“ oder Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ entspannt zu früh geborene Babys merklich und lässt sie schneller wachsen und an Gewicht zunehmen

Auch Vorsingen ist wie ein emotionales Klangbad. Denn Singen bringt dem Kind die Gefühle der Eltern besonders nahe. Und das Kinderlachen ist die Bestätigung.

Die Ausbildung einer gesunden Motorik ist einer der wichtigsten Aspekte der Frühförderung und kann mit Greifspielzeugen – auch Motorikspielzeuge genannt – gezielt gefördert und ausgebaut werden.

Motorikspielzeuge helfen die Feinmotorik zu entwickeln.


Warum sind Greif- und Motorikspielzeuge so wichtig für Babys und Kleinkinder?

Von der Geburt an verfügt der Mensch über mehr als einhundert Milliarden Nervenzellen. Sie sind jedoch erst dann funktionstüchtig, wenn sie miteinander verkoppelt werden. In der frühen Kindheit schaffen Sinnestätigkeiten und Bewegungen Reize, die zur Synapsenbildung führen. Diese Verbindungen und Vernetzungen zwischen den Nervenzellen werden umso komplexer, je mehr Reize durch die Sinnesorgane zum Gehirn geleitet werden. Vereinfacht kann man sagen, dass mehr Synapsen gleichzusetzen sind mit einer höheren Intelligenz.

Studien zeigen: Je mehr Synapsen in früher Kindheit gebildet werden, desto seltener und später setzen typische Alterserkrankungen wie Alzheimer ein.

mother and her child playing with colorful puzzle toys

Gemeinsames Spielen und sozialer Kontakt ist wichtig für die Hirnentwicklung des Kindes

Sprachlich begabte Menschen, die bereits vier Fremdsprachen erlernt haben, tun sich um ein vielfaches leichter noch eine weitere Sprache zu erlernen. Ihr Gehirn hat die wesentlichen Verknüpfungen gebildet. Sie haben ein tiefen Sprachverständnis, erkennen Satzstrukturen und Aufbau der Sprache besser, haben ein geschulteres Gehör für die Tonalität. Kinder, die viel toben und sich draußen bewegen sind nicht nur fitter, sondern später auch intelligenter.

Das Wachstum von Synapsenverbindungen kann gezielt gefördert werden. Lernen bedeutet im Endeffekt nichts anderes, als neue Verbindungen im Gehirn zu erschaffen. Je mehr man etwas trainiert, umso besser wird man.Je mehr Verknüpfungen geschaffen werden, desto intelligenter.

„Fahradfahren verlernt man nicht.“ Dass dieser Spruch wahr ist, konnten Forscher anhand von Hirnstukturen zeigen. Sind die Fortsätze von Neuronen einmal vorhanden, können Sie bei Bedarf schnell reaktiviert werden.

Verschiedene Reize stimulieren die Entwicklung des Hirns. Dinge zu erforschen, erfühlen, ertasten – Sinneseindrücke – helfen dem Gehirn sich gesund zu entwickeln und sorgen für die spätere Intelligenz. Ein Mangel an Reizen jedoch ist schädlich für den Körper (im Extremfall wird der Reizentzug sogar als Form der weißen Folter verwendet, der so genannten Sensorische Deprivation). Stimuli, die auf die Sinnesorgane einwirken, bilden das Fundament der Hirnentwicklung.

Bewegung ist dabei selbst Sinnesaktivität, da der Körper jede Bewegung über spezielle Sinnesorgane registriert. Bewegung und intellektuelle Entwicklung hängen daher untrennbar miteinander zusammen.

Dabei bildet die motorische Entwicklung die Voraussetzung für die geistige Entwicklung. Das Greifen ist hierbei der erste große motorische Baustein und muss deshalb frühstmöglich und am besten gefördert werden.


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Was bedeutet Motorik?

Baby yoga

Die Motorik, das heißt die Bewegungsfertigkeit eines Menschen. Diese hat Einfluss auf die meisten seiner Tätigkeiten. Einfache Bewegungen werden durch ein genau abgestimmtes Zusammenspiel bestimmter Muskeln ermöglicht, das durch komplexe Prozesse im Gehirn gesteuert wird. Jede noch so simple Bewegung muss zuerst erlernt und eingeübt werden. Zum einen zählen hierzu konditionelle Fähigkeiten wie Kraft und Ausdauer. Zusätzlich sorgt die Koordinationsfähigkeit für die notwendige Beweglichkeit und beherrschte Steuerung des Körpers.

Die motorischen Fähigkeiten eines Kinds entwickeln sich nur dann, wenn sie entsprechend beansprucht werden: Erst wenn sich das Kind aktiv bewegt, werden Gleichgewichtssinn, Koordination, Kraft und Ausdauer gefördert. Konkret bedeutet das: Kinder müssen sich bewegen und toben!

Bestandteile der Motorik sind unter anderem:

  • Ausdauer und Kondition
  • Kraft und deren Dosierung
  • Beweglichkeit
  • Koordination und Körperbeherrschung
  • Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit
  • Gleichgewicht

Die Motorik lässt sich außerdem in zwei Bereiche unterteilen: Grobmotorik und Feinmotorik

Mit der Grobmotorik sind alle großen Körperbewegungen gemeint. Für adäquate grobmotorische Bewegungen benötigt man unter anderem eine stabile Muskulatur, ein gutes Körperschema/gute Körperwahrnehmung, Auge-Hand Koordination und ein gutes Gleichgewicht etc. Beim Hüpfen, Fangen, Werfen, Springen, Klettern wird die Grobmotorik besonders gut trainiertdaher ist das Spielen im Park oder auf dem Spielplatz besonders geeignet für die grobmotorische Förderung.
Mit Feinmotorik werden alle kleinen und feineren Bewegungen mit den Händen/Fingern und den Füßen/Zehen wie zum Beispiel beim Malen, Kneten, Steck- und Fingerspielen bezeichnet. Feinmotorische Bewegungen benötigen als Grundvoraussetzung unter anderem eine gute visuelle Wahrnehmung und eine gut ausgeprägte Muskulatur. Das Malen mit verschieden Schreibutensilien, das Modellieren mit Knetmasse oder das Bauen mit Lego sind bekannte Methoden zur Förderung der Feinmotorik. Murmelspiele, Kegeln oder das Einschlagen von Nägeln mithilfe eines Hammers lehren die Kinder zusätzlich, ihre Kräfte gezielt einzusetzen und zu dosieren.